Arbeiten Sie in den Workshops direkt mit

Zwischen März und November 2017 führten die SBB fünf Workshops durch. Diese standen allen Interessierten offen. Die Teilnehmenden erarbeiteten in Grossgruppen und Ateliersituationen zusammen mit Planerinnen und Planern das städtebauliche Entwicklungskonzept für das Areal Neugasse.

2018 wird der Beteiligungsprozess weitergeführt. Im September finden ein Hallengespräch und ein Workshop zum Thema «Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen» statt. Details zum Inhalt und den genauen Daten folgen. Der Durchführungsort wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

 

Die Entwicklung des Areals Neugasse wird konkret

Im Modell wird deutlich, wo gebaut wird und wie hoch.

Stadtpräsidentin Corine Mauch

Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien

Ein Mitglied des Planungsteams gibt Auskunft zum Verkehrskonzept.

Am 27. November 2017 präsentierte die SBB das Entwicklungskonzept für das Areal Neugasse und stellte es zur Diskussion. Rund 150 Personen beurteilten das Konzept in Anwesenheit von Stadtpräsidentin Corine Mauch, Hochbauvorsteher André Odermatt und Jürg Stöckli, Leiter SBB Immobilien.

Im Konzept prägend sind Gebäude mit sechs bis zehn Stockwerken und abwechslungsreicher, lebendiger Struktur sowie grosszügige, durchlässige Frei- und Grünräume. Ein dreiseitig eingefasster Hof, der im Kernbereich des heutigen Depots zu liegen kommt, bildet den Mittelpunkt und das identitätsstiftende Herz des Areals. Das Dienstgebäude sowie das westlich angrenzende Werkgebäude werden teilweise erhalten und bewahren somit den bahngeschichtlichen Ursprung des Areals. In den Erdgeschossen entlang der neu entstehenden Verbindungswege sind wohnergänzende Angebote wie Gemeinschaftsräume oder Kindertagesstätten, aber auch publikumsorientiertes Gewerbe und Dienstleistungen vorgesehen. Eine Übersicht über die Grundzüge der räumlichen Gestaltung und die Verortung möglicher Nutzungen bietet das Handout, das am Workshop als Diskussionsgrundlage diente (s. Downloads).

Das städtebauliche Entwicklungskonzept markiert den Abschluss der ersten Entwicklungsphase des Areals Neugasse. Nach der Schlussbearbeitung wird es die SBB mit dem dazugehörigen Masterplan im Frühjahr 2018 der Stadt Zürich übergeben.

Kommentieren

Breit angelegte Beurteilung der erarbeiteten Varianten

Auch am Workshop Nr. 4 haben über 140 Interessierte teilgenommen. Das Planungsteam hat zwischen März und Mai 2017 die Ideen der Workshop-Teilnehmenden weiterentwickelt. Entstanden sind Varianten zum Gesamtareal und zu einzelnen Arealbereichen, die auch in der Ideenbibliothek zu sehen sind. Am 4. Mai wurden diese im Rahmen des vierten Workshops rege diskutiert und kommentiert.

Hier geht es zur Ideenbibliothek

 

Die Jugend redet mit – Offene Jugendarbeit Zürich

Am Beteiligungsprozess haben sich auch Jugendliche aktiv eingebracht. Unter anderem führte die Offene Jugendarbeit Zürich OJA ein Projekt durch. Unter dem Motto «Zusammenleben mit Geräuschen» haben Jugendliche auf der Strasse Stimmen eingefangen. Entstanden sind überraschende Eindrücke einer Generation, die das neue Stück (auch) bewohnen und beleben wird.

Schärfen

Das Planungsteam erklärt, wie es die Modelle des Workshops 2 zusammengefasst hat.

Am Modell werden die Überlegungen deutlich gemacht.

An zwölf Tischen werden die Chancen und Herausforderungen intensiv diskutiert.

Immer wieder ist abzuwägen, welche Ideen weiterverfolgt werden sollen.

Die wichtigsten Punkte werden abschliessend im Plenum präsentiert.

140 Interessierte haben in Tischgruppen die Entwicklungsbilder diskutiert, die aus den Modellen des Workshops 2 zusammengefasst wurden. Und sie haben schriftlich festgehalten, wie diese Entwicklungsbilder noch deutlicher und aussagekräftiger werden: Was gilt es in der weiteren Bearbeitung zu beachten? Was ist zu klären, was zu ergänzen?

Die Entwicklungsbilder werden nun anhand dieser Hinweise vom Planungsteam geschärft und zu Entwicklungsvarianten zusammengeführt.

Kreieren

120 Interessierte haben an den zwei Tagen im Planungsatelier mitgearbeitet.

Vier detailgetreue Modelle im Massstab 1:200 standen als Bausatz zur Verfügung.

Im Dialog mit Expertinnen und Experten haben die Teilnehmenden die Entwicklungsbilder entworfen.

Jung und Alt, Anwohnende und Auswärtige haben sich engagiert und ihre Ideen präsentiert.

An zwei Tagen haben je 60 Teilnehmende im Planungsatelier mit Hilfe von Plänen, Modellen und Skizzen Entwicklungsbilder für das Areal Neugasse erarbeitet. Dabei sind sie von vier unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen ausgegangen: «Höhenspiel mit grosszügigem Freiraum», «Das Quartier weiterweben», «Alt und Neu spannen zusammen» und «Grosse Häuser, enge Gassen, weite Blicke».

Die Entwicklungsbilder geben Hinweise, welche Nutzungen (Wohnen, Arbeiten, Freizeit etc.) wo auf dem Areal ihren Ort finden, wie die Plätze, Parks, Wege und Strassen aussehen, welche Dimensionen die Gebäude haben und wie diese zu den Strassen und Aussenräumen stehen könnten.

Hier geht es zur Ideenbibliothek

Sammeln

Gut 200 Interessierte sind in der Halle Q der SBB-Werkstätte zusammengekommen.

Stadtrat André Odermatt richtet ein Grusswort an die Teilnehmenden.

In Gruppenarbeiten werden gemeinsame Vorstellungen und Anforderungen erarbeitet.

Rund 180 Interessierte wurden von Stadtrat André Odermatt und Alexander Muhm, Leiter Development SBB Immobilien, zum ersten moderierten Grossgruppen-Workshop begrüsst.

«Was ist Ihr Bild vom neuen Stück Stadt im Jahr 2027?» – so lautete die Einstiegsfrage der ersten Gruppenarbeit. Anschliessend erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsame Vorstellungen und Anforderungen an die künftige Neugasse Zürich.

 

Das Projektteam hat daraus folgende vier Entwicklungsrichtungen formuliert:

 

A: Höhenspiel mit grosszügigem Freiraum 

B: Das Quartier weiterweben 

C: Alt und Neu spannen zusammen 

D: Grosse Häuser, enge Gassen, weite Blicke 

So sieht der Prozess aus

Die planerischen und baurechtlichen Grundlagen für die Neugasse Zürich werden in einem breit abgestützten Prozess erarbeitet. So werden die Hinweise und Ideen aus der Bevölkerung von den Städtebauteams aufgenommen und ausgearbeitet. Spezialisten der Stadt Zürich stellen sicher, dass dabei sämtliche formalen und technischen Anforderungen erfüllt werden. Und zur Qualitätssicherung begleiten zusätzlich Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen sowie Vertreter der Fachverbände den Prozess.

Projektleitung
Barbara Zeleny | SBB AG
Immobilien, Development
Vulkanplatz 11
Postfach
8048 Zürich